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Tagebuch zum jahrgangsübergreifenden Unterricht

Herzlich Willkommen !

Nachdem im Jahr 2007 der Erlass des Kultusministerium erschien, entfachten viele Diskussionen zum jahrgangsübergreifenden Unterricht. An der Schule, an der ich unterrichte, war jahrgangsübergreifener Unterricht nichts Neues. Meine Kollegin arbeitete bereits seit 8 Jahren in diesem Bereich und vereinte die Klassenstufen 1 bis 4 in einer Klasse. Für mich war diese Unterrichtsform zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 vollkommen neu.

Man war es zwar gewohnt seinen Unterricht nach oben und unten zu differenzieren, aber diese Unterrichtform stellte für mich eine Herausforderung dar. Mit meinen ganz eigenen Vorstellung startete ich in das Schuljahr und musste im Laufe der Zeit viele Annahmen und Vorstellungen korrigieren.

Dies lesen sie im Detail unter dem Punkt “Erfahrungen“. Schon bald wurden wir Referenzschule und so besuchten uns im letzten Schuljahr viele interessierte Lehrerinnen und Lehrer, aber auch viele Eltern.

In den Besprechungen wurden meist immer die gleichen Fragen gestellt:

  • Wie wird der Unterricht organisiert?
  • Welche Materialien werden verwendet?
  • Wie werden Lernerfolge dokumentiert?
  • Was ist mit den Hausaufgaben?
  • Welche Themen werden bearbeitet?
  • Leiden nicht die Zweitklässler unter den “Kleinen”?
  • Werden alle Anforderungen des Lehrplanes erfüllt?
  • usw.

Resultierend aus diesen Fragen, bin ich so auf die Idee gekommen, ein Tagebuch zum jahrgangsübergreifenden Unterricht zu veröffentlichen. Ab dem 01. September 2008 werde ich täglich über den Unterricht in der Klasse 1/2 berichten. Es soll Eltern und Lehrern einen Einblick in den Unterrichtsalltag ermöglichen, Anregungen bieten und vor allem die Angst vor dieser Unterrichtsform nehmen.
Gerne dürfen sie hier auch Fragen stellen und mitdiskutieren.

Mona Stelzer


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Ein Kommentar

  1. Silke




    Als ehemalige Kombipartnerin von Mona Stelzner im Schuljahr 2007/08 kann ich bestätigen, dass es wirklich Spass gemacht hat zu sehen, wie die meisten Kinder zunehmend in der Lage waren, die Angebote ganz selbstständig zu nutzen. Diese Kinder waren sehr motiviert und haben teilweise im Akkord gearbeitet, um die nächste Aufgabe beginnen zu können. Zunehmend haben Kinder sich auch gemeinsam eine Aufgabe gesucht, sind zum Beispiel nach Absprache auf dem Flur verschwunden und haben ihre Ergebnisse, wie zum Beispiel einen Dialog mit verteilten Rollen oder eine eigene Geschichte, am Ende der Stunde vorgetragen.
    Die Kinder durften und sollten sich “fachlich” austauschen – das Flüstern musste jedoch teilweise noch geübt werden ;-)
    Da sich ein großer Teil der Klasse im Laufe der Zeit schon recht gut selbst organisieren konnte, blieb so Zeit, sich mit Fragen der anderen Kinder zu beschäftigen, ohne dass die selbstständigeren Schüler in ihrer Arbeit gebremst wurden. Ich denke es darf ruhig gesagt werden, dass nicht alle Kinder gleich gut mit den ihnen gegebenen Freiheiten umgehen konnten. Einige benötigtenen klarere Strukturierungen und Absprachen.
    Ich hoffe, dass sich das Lernen in der Klasse weiterhin so positiv gestaltet und die Klasse auch in diesem Jahr so schöne gemeinsame Erfahrungen wie “den Waldausflug zu Serafina” und das Projekt “Zirkus” im vergangenen Jahr machen kann. Schön, dass die Klasse 2 jetzt schon weiß wie der Hase läuft!!
    Ein Gutes Gelingen wünscht
    Silke

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