Der Sportunterricht
Ab 8.00 Uhr erwartete ich heute die Schülerinnen und Schüler in unserem Klassenraum. Nach und nach trudelten alle ein und so war bis zum Unterrichtsbeginn um 8.20 Uhr noch Zeit für persönliche Gespräche. In der ersten Stunde hatten die Kinder Mathe, in der zweiten Stunde kam ich zu ihnen. Jedoch hatten wir gleich zu Beginn einen Termin für das Klassenfoto. Alle Kinder hatten zu diesem Zweck erneut die Schultüte mitgebracht.
Stolz lächelten sie mit einem freundlichen “Spaghetti” in die Kamera.
Im Anschluss machten wir einen Rundgang durch die Schule und wir zeigten den ABC- Schützen die Toiletten, das Sekretariat, das Lehrerzimmer, die Sporthalle und den Spielplatz für die Pausen.
Nach weiteren organisatorischen Dingen und den neuen Klassenregeln arbeitete die Klasse 2 an ihren Materialien und die Kinder der Klasse 1 malten ihre Schultüten naturgetreu nach, die wir dann im Klassenzimmer aufhängten.
In der folgenden Unterrichtsstunde stand die Phonologische Bewusstheit auf dem Plan. In einem Sitzkreis hatte ich viele Karten mit Bildern ausgebreitet und ließ die Kinder selbst erschließen, worum es jetzt ging. Der Umgang mit Reimwörtern ist den Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt und so dauerte es auch nicht lang bis der erste Schüler das erste Reimpaar fand. Schnell wurden die Paare gefunden. Anhand einiger Bilder fanden wir deren Anfangslaute heraus und hörten genau, welche Anfangsbuchstaben der Kinder zu den gefundenen Lauten passten.
Zum Schluss gaben wir unsere Klassen-Inge weiter. Inge ist ein Handpuppen-Igel, der die Kinder zu Hause besuchen darf und sich deren Lebenswelt anschaut. Die Kinder sind aufgefordert die Erlebnisse von Inge in das Inge-Buch zu schreiben oder zu malen.
In der letzten Stunde hatten die Schülerinnen und Schüler Sport. Bei uns gibt es schon lange das Konzept der täglichen Sportstunde. Es werden immer zwei Klassen zusammengefasst, die von einem Lehrer und einer Übungsleiterin betreut werden. Das ermöglicht den Kindern, täglich eine Stunde Sport zu haben, was in Zeiten von Bewegungsmangel ein großer Vorteil ist. Im Verband mit rund 40 Kindern Sport zu haben, fällt immer einigen Kindern am Anfang schwer und so gab es heute ein paar Tränen und midestens 5 vertauschte Hosen. Doch im Laufe der Zeit lösen sich dieses Problem immer.
Spielerisch erarbeiteten wir die Regeln im Sportunterricht, die für einen geordneten Ablauf sorgen. Beispielsweise haben wir ein Tamborin. Wird auf dieses Tamburin geschlagen, versammeln sich immer alle Kinder im Halbkreis auf einer vorgezeichneten schwarzen Linie auf dem Hallenboden. Nach diesen Ritualen spielten wir Brückentick und Draculatick!
Schauen Sie sich auch folgende Beiträge an: