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admin
Administrator
Registriert: Mo 7. Apr 2008, 11:35 Beiträge: 4
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 Herzlichen Willkommen
Liebe Leserinnen und Leser,ich würde mich sehr freuen, wenn sie an dieser Stelle über ihre Erfahrungen mit dem jahrgangsübergreifenden Unterricht schreiben. Bin sehr gespannt auf ihre Beiträge! Mona Stelzner
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| Mo 14. Sep 2009, 23:36 |
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Elisabeth
Registriert: Do 17. Sep 2009, 11:42 Beiträge: 1
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 Re: Herzlichen Willkommen
Liebe Frau Stelzner, als Mutter von vier Söhnen - davon hat mein ältester Sohn noch normalen Unterricht genossen und ist jetzt auf dem Gymnasium 9. Klasse - meine 2. Sohn hat jahrgangsübergreifenden Unterricht in der 1.+2. Klasse erlebt, nun ist er in der Realschule angekommen und mein 3. Sohn ist nun in der 3. Klasse, wo wieder "normaler " Unterricht statt findet. Auch er hat 1.+2. Klasse als Kombination durchlaufen. Durch meine Erfahrung mit dem System, weiß ich genau mein 4. Sohn wird dieses System auf keinen Fall durchlaufen. Ich finde, bei diesen System bleiben die Jungs auf der Strecke, da Mädchen einfach mehrfach belastbar sind, Jungs sind oft noch viel zu verspielt für den "ernst" des Lebens. Bei meinen 3. Sohn habe ich mich mal eine Woche mit in den Unterricht begeben und er tat mir leid. Er musste für den Matheunterricht seinen Ranzen packen und eine Etage tiefer zum Matheunterricht gehen. Bis die Erstklässler dort angekommen sind, war der Druck nicht der Letzte zu sein schon sehr hoch. Von der Unterrichtszeit, die sich dadurch um ca. 10 Minuten verkürzte ganz zu schweigen. Nach dem Matheunterricht dasselbe wieder rückwärts! Meiner Meinung nach verlieren die Kinder bei der Art von Unterricht, wichtige Zeit für den geordneten Unterricht. Bei meinen 2. Sohn hatte ich das Gefühl nach 2 Jahren Unterricht fehlt im ein ganzes Jahr Stoff. Er gehörte zu dem Jahrgang, bei dem es gerade eingeführt wurde und unsere Kinder als "Experiment" galten. Das alles hatte zur Folge, dass ich Zuhause - Schadensbegrenzung versuchte. Mein 2. Sohn hat nicht die Schreibschrift gelernt - es fehlte an der Zeit. Mein 3. Sohn musste dann die Schreibschriftübungen in den Ferien weiter machen, da die Mädchen in seiner Klasse mehr machten, als sie als Hausaufgaben aufhatten. Es ist nur Druck mit den Stoff durchzukommen. Nun wurden mittlerweile für alle Klassen zwei feste Förderunterrichtsstunden eingeführt zum Fördern und "Fordern". Der Stundenplan platzt bald! -Von den Anzahl an Lehrkräften ganz zu schweigen - Vorbei ist die Zeit, wo ein Lehrer die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse begleiten und erst in der 3. Klasse Fachlehrer dazukommen. Die Kinder haben auf unserer Schule in der 1. Klasse schon bis zu sechs verschiedene Lehrer, auf die sich die Kinder einstellen müssen. Nicht wirklich schön für Kinder die etwas schüchtern sind. Also meine Erfahrungen mit dem System sind - nur auf Jungen gesehen - nicht gut und ich werde es meinen 4. Sohn ersparen. Ich wünsche mir für ihn das "normale" System. Mit herzlichen Grüßen Elisabeth
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| Do 17. Sep 2009, 12:29 |
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